So schnell ist wieder ein Jahr um. Oh mein Gott! Und vor knapp einem Jahr haben wir uns verlobt, diesmal mit Ring 🙂  Naja so ganz stimmt das ja nicht, denn insgeheim haben wir uns schon viel früher verlobt, entschlossen, dass wir ein gemeinsames Leben verbringen wollen und heiraten möchten. Somit müsste man fast sagen, er hat mich noch einmal gefragt und ich hab noch einmal JA gesagt. Bei uns war es also mit Sicherheit anders als bei den meisten Verlobungen, denn entschieden hatten wir uns schon viel früher. Doch den Tag in Sardinien werde ich wohl nie vergessen, denn an diesem Tag hat Stefan unsere Verlobung mit einem Ring besiegelt und die Frage quasi noch einmal gestellt. Und ich erinnere mich so gerne an diesen Tag zurück, denn es war ein Sonntag, an dem wir in Sardinien gelandet sind. Ganz unerwartet in einem wunderschönen kleinen Dorf an der Ostküste Sardiniens mit einem Gläschen Vino in der Hand, da ist es passiert und er hat mich ganz offiziell gefragt. Ein ganz intimer Moment und nur wir beide. Ein Moment,  von dem ich euch nicht mehr erzählen kann, denn es ist und bleibt nur unser Moment.

Ein Antrag – wie “MUSS” er sein

Es gibt so viele Frauen, die sich ihr Leben lang ihren Antrag ausmalen. Prunkvoll und je aufwendiger desto besser, am besten mit ganz vielen Menschen, auf einer Bühne oder vielleicht sogar mit Hilfe von Medien. Natürlich muss der Antrag mit einem riesigen Diamantring gemacht werden. Zumindest glauben das viele, mich damals eingeschlossen. Es wäre mein persönlicher Albtraum, in der Öffentlichkeit vor einer Menschenmenge einen solch privaten Moment zu erleben. Was zählt, seid ihr beide und der Moment sollte nur euch beide gehören. Das wichtigste ist ja die Entscheidung, die beide fallen, die Entscheidung gemeinsam durchs Leben zu gehen. Das drum herum ist nebensächlich. Auch ich hab nicht immer so gedacht, denn mein großer Traum war damals bestimmt bei der Verlobung einen Diamantring zu bekommen. Irgendwie absurd, wenn man später darüber nachdenkt. Ich denke es liegt bei uns Frauen oft daran, dass wir von so vielen anderen Hochzeiten beeinflusst werden. Jeder will seine Hochzeit noch perfekter, noch luxuriöser und und und.

Dieser ganze Hochzeitswahnsinn sollte aber NIE über dem eigentlichen Gedanken stehen: EIN GEMEINSAMES LEBEN. Das ist alles was zählt. Macht euch bitte nicht verrückt. Ich weiß Pinterest, Instagram & CO machen es uns nicht leicht, denn es gibt mittlerweile einfach ein Überangebot an Ideen im Netz. Vergesst nie, dass ihr beide und eure Zukunft das wichtigste seid und das ist auch einfach mit dem Antrag so. So wie es euer Liebster oder eure Liebste plant, genau so ist es perfekt und dieser Moment gehört nur euch allein. Auch ich habe das für mich in dieser Zeit lernen müssen. Der Beitrag ist nicht dazu da, um Dinge, Anträge und sonstiges schlecht zu reden, er dient lediglich dazu, dass man selbst darüber nachdenkt, was in dieser Lebensphase wirklich wichtig ist. IHR BEIDE und sonst nichts und niemand.

wedding - verlobt seinverliebt, verlobt…

Und wie ist es so verlobt zu sein? Das werden wir immer wieder gefragt (haha) Und ebenso die Frage, was hat sich verändert, wie fühlt es sich an?Ich kann nur so viel dazu sagen: es fühlt sich toll an! Wir sind nun bereits seid 8 Monaten standesamtlich verheiratet und in nur weniger als einem Monat feiern wir PART 2 in die Reise der Ehe. Wir können es kaum noch erwarten, denn so lange haben wir auf diesen Tag gewartet. Aber nun erstmal zum vergangenen Jahr.

Dieses Jahr war ein recht turbulentes Jahr für uns, ein Jahr mit vielen Veränderungen: neue Wohnung, Umzug in eine andere Stadt, neue Jobs und mein Studienbeginn. Und ich sag euch eines: Das Jahr ist viel zu schnell vorbei gegangen! Wir haben uns vorgenommen diese Zeit so sehr zu genießen, aber unsere vielen Projekte haben das Ganze nicht so leicht gemacht. Probleme? Nein Probleme waren das keine, denn dieses eine Jahr war auch mit so vielen schönen Erlebnissen geschmückt, sodass wir nach einem Jahr nicht glücklicher sein könnten.

Veränderungen klingen immer so negativ und auch die Frage, was sich verändert hat, ist immer ein wenig negativ behaftet (find ich zumindest). Veränderung kann aber auch schön sein und für uns war und ist diese Phase unseres Lebens bisher die Schönste. Wenn ich allen Verliebten und Verlobten  an dieser Stelle einen Tipp geben darf, dann würde ich euch sagen, plant so viel Zeit wir möglich für euch beide ein, plant gemeinsam und lasst die Veränderungen gemeinsam passieren.

Remember that your wedding day is about you and your love story.

Also immer schön die Füße am Boden behalten und den ganzem Hochzeitswahnsinn ein wenig aus dem Weg gehen, denn viel wichtiger seid ihr beide <3

Mehr über das Verlobt sein und alles rund um das Thema Hochzeit findet ihr hier.

Sign TTT Christina

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2 Comments

  1. Meine Liebe,
    das klingt wirlich toll und ich finde es wunderbar, wie bodenständig Du dieses Thema berachtest. Ich stimme Dir völlig zu, im Grunde geht es nur um den tieferen Sinn. Natürlich verstehe ich auch, dass man eine schöne Feier haben möchte, denn es ist eine einmalige Gelegenheit. Allerdings glaube ich, dass es schwierig ist in all der Vorbereitung, das Wesentliche nicht aus den Augen zu verlieren, bei all der Reizüberflutung.
    Ich wünsche Euch eine tolle Zeit!

    xo Rebecca
    http://pineapplesandpumps.com/

    • Hallo Rebecca,

      dein Kommentar freut mich besonders… du hast Recht, wir sehen die Dinge leider manchmal viel zu eng, dabei ist es doch das wichtigste am Boden zu bleiben und den Moment zu genießen!
      Danke für deine Worte – wir freuen uns ganz toll!
      XO, Christina

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