Wer uns kennt oder wer uns schon etwas länger hier am Blog begleitet, der weiß, dass unsere Bucket List lange ist, sehr sehr lange um genau zu sein. Wir haben nämlich noch viel vor! Amerika? Ein USA Roadtrip? Das stand jedoch nicht ganz oben auf unserer Liste. Doch wie so oft kommt manches unverhofft und schwupsdiwups steigen wir in den Flieger und es geht in die USA.  Wie es dazu kam, verrate ich euch schon bald. Aber so viel steht fest: Wir machen einen Road Trip durch die USA und zwar einen richtig coolen!

Am Samstag geht es los und wir fliegen von München nach Los Angeles. Für uns beide ist es das 2. Mal in den USA, denn außer New York haben wir dort noch nicht viel gesehen und daher wird es mega spannend, gleich mehrere Destinationen auf unserer USA Rundreise zu entdecken.

Ein Roadtrip kann ganz spontan sein, aber mit ein wenig Planung kann man sich dann doch so einiges ersparen und daher kommen jezt unsere USA Rundreise Tipps und zeigen euch ,wie wir uns auf die Reise und den Roadtrip vorbereitet haben.

USA Rundreise Wir machen einen Roadtrip

1. USA Roadtrip Route planen

Nachdem das Reiseziel nun fixiert war, stellten wir uns die nächste Frage: Wohin wollen wir eigentlich genau fahren? Wir haben uns also schon einmal vorab grob unserer Route geplant. Da wir uns für einen USA Roadtrip durch Kalifornien entschieden haben, werden wir die Tour mit dem Auto machen. Unsere geplante Route wird über 2000 km haben und daher ist es wichtig, sich eben vorher schon mal so grob zu überlegen, welche Zwischenstops wir einlegen wollen. Die ersten beiden Tage verbringen wir in Los Angeles und von dort geht es dann los Richung Palm Springs und Joshua Tree Nationalpark. Wir möchten auf jeden Fall 1-2 Tage beim Grand Canyon verbringen und auch einen Stop im Monument Valley einlegen.

Den Rest lassen wir uns noch relativ offen, da wir uns nicht stressen wollen. Zurück auf der Strecke Richtung Las Vegas nach Los Angeles gibt es ja auch noch so einiges zu entdecken. Insgesamt werden wir 9 Tage für den USA Roadtrip Zeit haben, da wir ja die ersten beiden Nächte in L.A. verbringen. Die restlichen Stopps ergeben sich ohnehin von selbst vor Ort. Generell versuchen wir die Dinge zu machen, die wir unbedingt sehen wollen und die ein oder andere Sehenswürdigkeit, die in der Nähe liegt, noch mitzunehmen.

2. Mietwagen buchen – Roadtrip Auto wählen

Da wir mehrere tausend Kilometer on the Road sind, wollten wir ein halbwegs gutes und gemütliches Auto. Beim Buchen ist uns aufgefallen, dass die Mietwägen preislich um einiges günstiger sind, als in Europa und für ingesamt 12 Tage kostet er uns gerade mal knapp über 400 Euro. Bei der Auswahl des Mietwagens haben wir uns für einen SUV entschieden, der einfach doch geräumiger als ein Kleinwagen ist und der Preis immer noch erschwinglich ist. Wir nehmen ihn gleich am Flughafen, da in L.A. ja auch gar nix ohne Auto geht und bringen ihn dann auch wieder dort hin nach dem USA Roadtrip zurück. Klar, ein cooler Ford Mustang wär auch echt lässig gewesen, kostet dann aber auch schon mal fast 300 Euro mehr.

Wir haben darauf geachtet, dass das Auto eine Klimaanlage hat, dass es eine faire Tankregelung, also voll zu voll gibt und, dass der Versicherungsschutz Vollkasko ohne Selbstbehalt ist. Navigationssystem haben wir akteull keines dabei. Wir überlegen, ob uns nicht Google Maps auf den Smartphones reichen wird, was meint ihr? Das Navigationssystem können wir sonst auch vor Ort noch dazu buchen, aber für 160 Euro erschien uns das jetzt schon etwas teuer. Der Benzin ist übrigens in den USA deutlich günstiger als bei uns hier in Europa.

3. Wo übernachten? Airbnb, Hotel oder Motel?

Die ersten 4 Tage unseres Trips haben wir über Airbnb gebucht. In Los Angeles ist es generell eher teuer, egal ob Hotel oder Airbnb, aber ein paar Euro kann man sich über Airbnb trotzdem noch sparen. Die restlichen Tage werden wir uns dann immer relativ spontan etwas suchen, bzw. immer am Tag vorher online buchen und uns auf die Bewertungen, die wir online zu den jeweiligen Unterkünften finden, verlassen. Unsere ungefähren Stops haben wir zwar vorher grob definiert, aber trotzdem wollen wir es uns ein wenig offen lassen. Wir werden uns jedoch bestimmt eher günstigere Unterküfte für die kurzen Stops nehmen, da wir ja ohnehin jeden Tag nicht am Zimmer sind und nur zum Schlafen dort sind. Da bekommt ihr dann auf jeden Fall ein Update mit hoffentlich ein paar empfehlenswerten Motels und anderen Unterkünften 🙂

4. Nützliche App’s für den USA Roadtrip

Ich habe einige Apps entdeckt, die wir selbst das erste Mal auf unserem USA Roadtrip testen wollen.

Verkehr

Ganz klar eine der wichtigsten Apps: Goole Maps. 🙂 Da muss ich glaub ich nicht viel dazu sagen, oder? Dann hab ich aber noch eine tolle Alternative für die USA entdeckt und zwar Waze, das sozusagen eine Verkehrskarte und Navigations-App ist. Das tolle an der App ist, dass man in Echtzeit Berichte über Gefahren auf der Straße, Unfälle, Geschwindigkeitsfallen finden kann. Mit der App Tollsmart kann man die Kosten für seine Reiseplanung genauer berechnen, denn hier werden sämltiche Maut und Straßengebühren angezeigt.

Mit der App ParkMe kann man in Städten recht schnell einen Parkplatz finden und gerade für L.A. könnte das für uns sehr nützlich sein. Damit der Benzin unterwegs nicht ausgeht ist es wichtig, sich zu informieren, wie weit es noch bis zur nächsten Gas Station ist.

Auto

Mir wurde hier die App Gas Buddy empfohlen. Ich hab schon rein geschaut und einem wird nicht nur die nächstgelegene Tankstelle sondern auch die aktuellen Peise dazu angezeigt. Die meisten Preise basieren auf Benutzerberichten und die Chance, dass diese korrekt sind, ist relativ hoch. Warum? GasBuddy belohnt seine Benutzer mit Punkten für das Berichten der Aktualisierungen der Preise und zwar erhält man Punkte ,die man dann in Form von Freigas einlösen kann. Für alle mit Elektroauto kann hingegen die App Plugshare eine Hilfe sein 😉

Attraktionen & Hotels in der Nähe

Die App AroundMe nutze ich auch in Europa häufig und die ist super hilfreich, wenn man wissen möchte, was es gerade in der Umgebung zu entdecken gibt. Ähnlich wie bei Google Maps kann man hier nach Restaurants, Krankenhäusern und Tankstellen usw. suchen. Roadside America ist eine App mit der man nicht die typischen Touristenattraktionen findet, sondern viel mehr jene die nicht so gekannt sind. Die kostenlose App HotelTonight könnte auch ganz Hilfreich sein, wenn wir mal nicht wissen, wo wir übernachten sollen.

Ich werd euch danach natürlich ein Update geben, wie ich die Apps fand und welche wir dann tatsächlich genutzt haben.

USA Rundreise Wir machen einen Roadtrip

5. Musik – die richtigen Playlists vorbreiten

Was wäre ein Roadtrip, bei dem man so viel Zeit im Auto verbringt ohne die passende Musik? Wir nutzen für unsere Playlists immer Spotify und laden uns ein paar coole Playlists runter. So können wir sie dann auch ohne Netzempfang abspielen.

6. Koffer Packen und nur das Nötigste mitnehmen

Klingt einfach oder? Das Koffer Packen wird dieses Mal eine echte Herausforderung. Warum? Insgesamt verbringen wir fast 12 Tage in Los Angeles und on the road. Das wars jedoch noch nicht mit unserem USA Roadtrip. Wir fliegen nämlich weiter und zwar nach Alaska. Wir müssen unseren Koffer daher super sinnvoll packen, da wir extreme Temperaturunteschiede haben können. Was heißt können – wir WERDEN sie haben, da bin ich mir sicher 🙂 Die 23 kg plus Handgepäck müssen also gut eingeteilt werden.  Koffer packen für 3 Wochen kann daher schon eine echte Challenge werden. Ich versuche mich daher auf gemütliche und luftige Outfits für Kalifornien zu konzentieren. Und hier echt zu schauen, dass ich nur die nötigsten Sachen mitmehme. Für Alaska brauche ich nämlich dann schon etwas Platz, da wir die passende Outdoor Kleidung mithaben sollten.

Für mich steht daher fest, dass ich eher darauf achte Basics zu wählen, die ich dann unterschiedlich kombinieren kann. Einfache T-shirts, 1-2 Jeans Shorts, 2,3 Lange Jeans, 1-2 Kleider, Sportbekleidung. Eeine dünnere und eine etwas dickere Jacke, 1-2 Pullover bzw Langarm Shirts usw. Ganz wichtig ist eine Kappe oder ein Hut. Da wir dieses Mal keinen wirklichen Badeurlaub planen, bleiben die 15 Bikinis erstmal zu Hause. Ein Mix aus Kleidungsstücken für wärmere und kältere Tage ist sinnvoll. Gerade morgens und auch nachts kann es auch rund um den Grand Canyon recht frisch werden.

7. Reiseapotheke

Was man auf jeden Fall mitnehmen sollte, ist eine kleine Reiseapotheke. Die haben wir echt immer mit dabei: Kopf- und Halsschmerztabletten und Pflaster sind dabei die wichtigsten Dinge. Gern nehmen wir auch noch Kohletabletten mit, man weiß ja nie, was man dann so isst.  Für Alaska brauchen wir dann auch noch ein gutes Instektenspray, das wir allerdings erst vor Ort kaufen werden. Warum? Wir haben bereits dir Info bekommen, dass jenes ,das man hier in Europa kaufen kann nicht stark genug ist. Auweiha – na super – da können wir uns ja drauf freuen !? 😀

8. Verpflegung: Viel Wasser & kleine Snacks für Zwischendurch

Man weiß eigentlich oft nie so genau, wann der nächste Supermarkt kommt und daher nehmen wir immer genügend Wasser mit. Außerdem packen wir uns immer ein paar Kekse und Kräcker ein, damit wir halt immer was dabei haben. Sollte es zu einer Autopanne oder ähnlichen kommen, sind wir zumindest für eine gewisse Zeit versorgt 🙂

Na dann kann jetzt eigentlich nix mehr schief gehen oder? Habt ihr noch Tipps für mich? Bin über jeden eurer Tipps immer sehr dankbar <3 Alles Liebe, Christina

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2 Comments

  1. Hallo Christina,
    Nachdem ich schon so viele Tipps von dir bekommen habe wollte ich dir schnell auch den einen oder anderen Tipp da lassen. Wir fahren im September in die USA – unsere Flitterwochen. Wir machen auch einen 3-wöchigen Roadtrip und danach fliegen wir noch für 2 Wochen auf Hawaii.
    Für mich ist es das 3te Mal in den USA – habe auch schon von öffentlichem Verkehr bis zu einem Auto alles probiert.
    Freunde von mir waren gerade letztes Jahr in Vegas und Umgebung und haben dringend empfohlen ein Navi zu buchen. Sie hatten sich zwar eine amerikanische SIM Card gekauft aber viele Straßen (gerade im Death Valley) waren in Google Maps nicht verzeichnet – im Navi schon. Wir haben das Navi gebucht (unabhängig vom Tipp meiner Freunde) weil ich das letzte Mal auch ohne Navi dort gefahren bin (damals per Screenshot immer vorher geschaut – was für ein Schwachsinn..) klar, es kostet uns auch ca. 200 Euro extra, aber den Luxus leisten wir uns. Evtl. lasst ihr es auf euch zukommen und bekommt kostenfrei ein Auto mit Navi – dazu nehmen ist ja immer noch möglich. 😉
    Auch wir werden den Canyon besuchen – ich wollte das auch erst spontan machen hab mich von den Reiseführern und Blogbeiträgen dann doch hinreißen lassen zu buchen. Dort soll es immer voll sein und wir wollen nicht 1,5 h außerhalb übernachten um dann für den Sonnenaufgang noch früher aufstehen zu müssen. Die Preise sind leider wahnsinn..selbst auf Hawaii ist es nicht so teuer wie beim Grand Canyon.
    Freunde haben sich für den Roadtrip eine Kühlbox gekauft und sagten es war die beste Investition – vllt auch eine Idee für euch.
    Was ich persönlich wärmstens empfehlen kann ist San Diego – eine tolle süße, mexikanisch angehauchte Stadt mit Lagune und allem was dazu gehört..wenn ihr könnt: besucht es.
    Bei meinem letzten Aufenthalt war ich im “Universal Studios” Park und ich fand es echt toll. Gut ich bin ein Kino-Fan und auch die Attraktionen fand ich super. Für meinen damaligen Freund war es auch ideal..ich weiß nicht ob für euch sowas in Frage kommt, falls ja: teuer aber echt cool.
    Und zu guter Letzt: sind wir damals in den Norden zu einem Outletcenter gefahren, zum Shoppen fand ich es ideal. Es heißt “Camarillo Premium Outlet”. Evtl. ist der eine oder andere Tipp dabei.
    Ganz viele Grüße von Wien nach Salzburg,
    P.

  2. Hallo liebe Christina 🙂

    wow so ein toller und hilfreicher Beitrag!! 🙂 Ich möchte ja unbedingt einen USA Roadtrip machen und freue mich daher umso mehr, alles von dir mitzuverfolgen.
    Schöne Reise ihr lieben :-* und wow auf Alaska bin ich ja schon richtig gespannt!!!

    Alles Liebe Bianca

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